Matthias Wübbel kandidiert aktuell für den Landtag

Auszug aus Bersenbrücker Kreisblatt vom 14.2.2017 verfasst durch Jürgen Ackmann Fürstenau: Matthias Wübbel soll Landtagskandidat werden

 
Foto: Claus Beumler


Matthias Wübbel aus Fürstenau soll für die SPD als Kandidat zur Landtagswahl am 15.Oktober 2017 im Wahlkreis 73 antreten, der die vier Samtgemeinden und die Stadt Damme und Neuenkirchen-Vörden umfasst. Die endgültige Entscheidung wird Mitte März eine Delegiertenversammlung treffen.

Matthias Wübbel ist 40 Jahre alt, aufgewachsen in Merzen und Fürstenau und seit 2006 verheiratet. Er hat drei Kinder und lebt mit der Familie in Fürstenau.

Matthias Wübbel hat in Hannover Geografie studiert. Seit 2006 arbeitet er in Wallenhorst bei der Firma Produkt und Markt als Projektmanager für Marktforschung und Marketingberatung, und zwar mit Schwerpunkt Agrarwirtschaft. Unter anderem erstellt er Prognosen zu Absatzmärkten für landwirtschaftliche Maschinen.

Ehrenamtlich ist er unter anderem bei der Spielvereinigung Fürstenau engagiert. Dort kümmert er sich beispielsweise seit 2011 als Mitorganisator um die Kinder- und Jugendcamps des Vereins . Außerdem hat er eine Ausbildung zum Rettungssanitäter beim DRK absolviert und hat dort auch während der Studienzeit aktiv seinen Dienst versehen.

 

Matthias stellt sich per Video vor


Seit 2011 im Stadtrat Fürstenau
Politisch betrachtet ist Matthias Wübbel fast noch ein Neuling. Erst seit 2011 ist er Ratsherr für die SPD im Stadtrat in Fürstenau. Bereits zwei Jahre später avancierte er zum Sprecher der Gruppe SPD/Grüne. Weiterhin vertritt er die Stadt Fürstenau beim Wasserverband Bersenbrück. Zudem ist er seit 2016 auch Ratsherr im Rat der Samtgemeinde Fürstenau. Hier ist er gleich zum stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister gewählt worden.


Agrarpolitik als Thema
Seine Schwerpunkte will Matthias Wübbel thematisch unter anderem bei der Kinderbetreuung und der damit verbundenen Finanzierung setzen, die für Kommunen zunehmend schwieriger wird. Auch die Inklusion werde ein Thema sein. Hier müssten die Verantwortlichen darauf achten, dass keine Kinder auf der Strecke blieben. Auch der Agrarpolitik wolle er sich annehmen. Hier habe er schließlich berufliche Erfahrungen.


Zuerst gezögert
Nun soll ein weiteres politisches Engagement folgen. Angesprochen worden sei er zunächst von der Landtagsabgeordneten Kathrin Wahlmann aus Hasbergen. Sie vertritt nach dem Wechsel von Claus Peter Poppe ins Amt des Bürgermeisters der Samtgemeinde Artland auch die Interessen des Nordkreises in Hannover. Zunächst habe er – auch mit Blick auf seine Familie – gezögert, so Matthias Wübbel. Er sei dann aber zudem von Werner Lager aus Kettenkamp angesprochen worden und habe sich nach diesem Gespräch doch entschlossen, sich als Kandidat zur Verfügung zu stellen.